Kneipensterben in New York? Ganz im Gegenteil!
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Quelle: http://www.nyc.gov/html/doh/pdf/smoke/sfaa-2004report.pdf
Am 30. März 2003, also vor gut
einem Jahr trat in New York das Gesetz über rauchfreie Arbeitsplätze
in Kraft. Vor der Einführung hatten diverse Kneipenbesitzer das allgemeine
Wehklagen angestimmt, das die Tabakfirmen immer über die Beizen anzetteln,
wenn ein gesetzliches Rauchverbot in Kraft tritt.
Im Gegensatz zu den Beizern, haben die Tabakfirmen nämlich tatsächlich
einen Gewinneinbruch, da es international unbestritten ist, dass ein gesetzliches
Rauchverbot das wirksamste Mittel zur Tabakprävention ist.
Offensichtlich werden massiv falsche
Zahlen durch die Tabakfirmen verbreitet, auf die sich die Tabakfirmenfreundlichen
Medien (Zum Beispiel Tagesanzeiger) abstützen.
Tatsächlich gibt es einzelne Extremraucher, die in den Nachbarstaat New
Jersey ausweichen, aber die Zahl der Nichtraucher, die nun wieder auswärts
essen gehen, hat (in Übereinstimmung mit anderen internationalen Erfahrungen)
um einiges mehr zugenommen.
Konkrete offizielle Zahlen:
Steigerung der Steuereinnahmen aus Restaurants und Bar um 8,7 Prozent.
Zunahme der Arbeitsplätze im Gastgewerbe um etwa 10'000!
Eine grosse Mehrheit der New Yorker unterstützt das Gesetz.
Nichtrauchende Angestellte im Gastgewerbe sind 85% weniger Schadstoffbelastung
durch Tabakrauch ausgesetzt.
Eine aktuelle Studie aus Irland kommt zum selben Ergebnis:
Nachdem die Restaurants rauchfrei
sind wollen 20 Prozent der befragten Erwachsenen häufiger, nur 7 Prozent
weniger oft auswärts essen.
Beim Trinken liegt die Zunahme bei 13%, die Abnahme bei 12%